Mandelsteine – und jetzt?

Hin und wieder beklagen sich Patienten über weiße Stippchen auf den Mandeln. Andere glauben gar, dass sie eine „Mandelentzündung ohne Schmerzen und ohne Fieber“ haben. Wieder andere berichten von Steinen in den Mandeln, die manchmal herauskämen und dann einen schlechten Geschmack im Mund verursachen. Was hat es damit auf sich?

Die Mandeln gehören zum Abwehrsystem („Immunsystem“) des Körpers. Sie sind ein Teil des Immunsystems. Die Arbeit des Immunsystems, sein „Funktionieren“, kann man nicht direkt beobachten. Die Immunvorgänge spielen sich im mikroskopischen Bereich ab und eine Vielzahl von Mechanismen sind daran beteiligt! So gibt es eine Reihe von „immunkompetenten“ Zellen, zu denen hauptsächlich die weißen Blutkörperchen gehören. Zu den weißen Blutkörperchen gehören nicht nur die „Leukozyten“ (das Wort ist griechisch und bedeutet nichts anderes als „Weißzellen“) gehören, sondern auch die Lymphozyten. Zum Immunsystem gehören aber nicht nur die „zellulären“, sondern auch die „humoralen“ (das hat nichts mit „Humor“ zu tun!) Abwehrmechanismen, zu denen die chemischen Antikörper gehören. Ich möchte an dieser Stelle nicht das gesamte Abwehrsystem beschreiben – es würde den Rahmen eines Internetartikels hoffnungslos sprengen!

Jedenfalls: In den Mandeln bewegt sich nichts – es sind keine Muskeln. Die Mandeln filtrieren nichts – es sind keine Nieren. Die Mandeln produzieren nichts – es sind keine Drüsen. Rein optisch betrachtet, sind sie „einfach nur da…“

Aber wie funktioniert das denn jetzt mit der Infektabwehr in den Mandeln?

Mandel im Modell

Es fängt bereits damit an, dass die Mandeln nicht „irgendwo“ im Körper sitzen, sondern im Mund-/Rachenraum! Das ist der Bereich, der bei der Nahrungsaufnahme am meisten mit körperfremdem Material in Kontakt kommt. Und im körperfremden Material – unserer Nahrung – sind natürlich auch – manchmal krankmachende – Keime enthalten. Im Mund-/Rachenraum könnten uns die Keime schon mal gefährlich werden! Weiter abwärts im Verdauungsweg nimmt diese Gefahr ab: Die meisten Keime überleben nicht mal unseren Magen, geschweige denn unseren Darm!

Also: Der Ort, wo die Mandeln sitzen, ist bereits genial gewählt!

Schauen wir uns die Mandeln mal genauer an: Es sind zahlreiche Einbuchtungen vorhanden! Unter dem Mikroskop ziehen sich diese Einbuchtungen wie Schläuche noch weiter in die Tiefe der Mandeln. Diese in der Tiefe der Mandeln verborgenen Gänge nennt man „Krypten“ (die Singularform „Krypta“ kennt man als „verborgenen“ Kirchenraum). In diese Krypten können sich kleine Mengen von Speiseresten absetzen. Wie bereits erwähnt, sind diese Speisereste nicht steril, sondern enthalten Keime (Bakterien, Pilze, Viren). „Von innen“ kommen jetzt die „immunkompetenten Zellen“ (Lymphozyten, Leukozyten) mit den Keimen in Kontakt und „lernen sie kennen“ – was nichts anderes bedeutet, als dass jetzt spezifische Abwehrstoffe gebildet werden – und das „Rezept“ für diese Abwehrstoffe an die anderen Immunzellen im ganzen Körper übermittelt wird. Die auf diese Weise vom Immunsystem „behandelten“ Keime sind fortan für den Körper nicht mehr unbekannt. Sollte es zu einer Invasion dieser Keime im großen Stil kommen, dann stünde unser Abwehrsystem schon längst bereit.

Wenn das Abwehrsystem die Keime kennengelernt hat, dann werden die Krypten wieder freigegeben: Das Gemisch aus Speiseresten, Keimen, weißen Blutkörperchen und abgestoßenen Oberflächenzellen gelangt in Form kleiner weißer Krümel in den Mund, wo sie uns Unbehagen bereiten (unangenehmer Geruch, unangenehmer Geschmack). Diese Krümel nennen wir „Detritus“. In die freigewordenen Krypten setzen sich nun andere Speisereste fest, die mit anderen Keimen beladen sind, sodass andere Immunzellen auch diese Keime kennenlernen können. Die Stärkung des Immunsystems schreitet auf diese Weise immer voran.

So. Jetzt wissen wir das!

Und was ergibt sich daraus?

1. Die weißen Stippchen auf den Mandeln bzw. die unangenehmen weißen Krümel im Mund sind kein Eiter, sondern „Detritus“!
2. Weiße Stippchen auf den Mandeln zu haben oder weiße Mandel-Krümel im Mund bedeutet nicht, krank zu sein! Es ist ein normaler Vorgang!
3. Das „Absaugen“ der Mandeln nützt nichts: Wenn die Krypten leergesaugt werden, füllen sie sich anschließend wieder. Man kann das nicht verhindern!
4. Auch das Aufbringen von Medikamenten auf die Mandeln oder die Einnahme – etwa von Antibiotika – ändert nichts an diesen regelmäßigen Abläufen!

Was kann man tun?

Gegenfrage: Muss man überhaupt etwas tun? Es handelt sich ja schließlich um einen normalen Vorgang im Körper, der das Abwehrsystem stärkt! – Gut: Wenn der Geruch und der Geschmack stark stören, dann kann man mit Mundwässern und Gurgellösungen den unangenehmen Geruch und Geschmack „übertünchen“. Das ist aber eine rein symptomatische Maßnahme gegen die unangenehmen Folgen der im Prinzip harmlosen – sogar nützlichen – Immunvorgänge in den Mandeln. Die „Arbeit“ der Mandeln – die Stärkung des Immunsystems – wird durch die Mundwässer und Gurgellösungen nicht gestört.

Große Mandeln

Kann man die Mandeln auch operieren?

Ja – natürlich kann man die Mandeln operieren! Die Frage ist, ob man das auch sollte! Keine Frage: Wenn die Mandeln chronisch krank sind – und das ist etwas völlig anderes, als hin und wieder unter unangenehmen Krümeln im Mund zu leiden – dann sollte man die Mandeln auf jeden Fall entfernen. Bei Detritus die Mandeln zu operieren: Das ist zumindest kein HNO-ärztlicher Grund! Die Gesundheit bzw. Gesunderhaltung des HNO-Systems erfordert bei Detritusproblemen keine Mandelentfernung!

Nun gibt es aber in der Medizin gelegentlich auch mal „weiche“ Entscheidungskriterien. Zahnärzte entfernen gesunde Zähne, wenn diese einem schönen Gebiss im Wege stehen. „Lebendspender“ spenden ihren schwer kranken Familienmitgliedern Organe oder Organteile (zum Beispiel eine Niere) – eine OP, die nicht der Gesundung des Spenders dient, sondern der des Empfängers! – Und wenn Detritus so belastend ist, dass eine Partnerschaft zu zerbrechen droht, dann kann man bei der Entscheidung zur Entfernung von ansonsten gesunden Mandeln mal „ein Auge zudrücken“ – zumal die Mandeln weniger als 1 % des gesamten Abwehrsystems ausmachen. – Aber: Eine solche Entscheidung will gut überlegt sein!

 

05.08.2015: Ich bedanke mich für die rege Diskussion zu dem Thema. Es wurden sehr viele Facetten des Themas aufgegriffen. Dennoch bitte ich um Verständnis, dass weitere Kommentare zu dem Thema nun nicht mehr veröffentlicht werden.

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Kommentare

  1. Super Artikel, vielen Dank dafür!

    Dies ist endlich mal ein verständlich erklärter Internet Artikel über Mandelsteine! Trotzdem glaube ich nicht ganz, dass es nur aus Speiseresten entsteht.

    • Hallo Patrick,

      Vielen Dank für das Lob! – Wissenschaftler lernen ja gern etwas Neues! Sie sind herzlich eingeladen, herauszufinden, ob es weitere Entstehungsmechanismen für Detritus gibt und wenn ja, welche das sind!

      • Genial gut erklärt! – Vielen Dank, dass sie sich damals die Zeit genommen haben, sich einem, für Sie eigentlich banalen, Thema zu widmen und es so klar und verständlich zu erklären. Vielen Betroffenen und mir wurde hier Einiges klar gemacht und weitergeholfen! Sie müssen ein sehr guter Arzt sein! DANKE!

  2. Hallo. Danke auch von mir für aufschlussreichen Artikel.

    Leider hat sich auch bei mir seit einer Angina vor ca. 4 Wochen ein weißes Stippchen auf meiner rechten Mandel ansässig gemacht. Wenn ich hier so lese, könnte ich also ganz unbedarft damit leben. Und ich habe auch gedacht, dass es irgendwann von selbst verschwindet. Leider ist das Gegenteil der Fall und ich habe den Eindruck, dass es sogar größer wird.

    Was soll ich also tun? Vielleicht noch eine Kamillan-Gurgel-Kur durchführen? Oder doch mal probieren es auszudrücken?

    Mein Hausarzt meinte, er oder ein HNO-Arzt könnten das machen.

    • Hallo.
      Wenn das weiße Stippchen Beschwerden macht, dann sollte man einen HNO-Arzt aufsuchen.

      Eine „Gurgel-Kur“ wird wohl nicht viel helfen. „Ausdrücken“ ist möglich – aber wie oft will man das wiederholen? Die Wirkungsdauer des „Ausdrückens“ ist nur vorübergehend!

      Weitergehende individuelle Beratungen kann und darf ich über das Internet nicht durchführen. Bitte um Verständnis.

  3. Danke für die Antwort.
    Und was ist, wenn es größer wird und trotzdem keine Beschwerden macht?
    Es gibt ja verheerende Bilder im Netz. Am Ende steht dann doch eine Mandel-Entfernung an?!

    • Nun ja: Verheerende Bilder im Netz anzuschauen halte ich für keine gute Idee, wenn man krank ist oder krank zu sein glaubt. Eine ängstliche Selbstbeobachtung führt zudem auch häufig in die Katastrophe.

      Wenn der Befund zunehmen spollte, dann ist ein Besuch beim HNO-Arzt fällig.

  4. Super erklärt, vielen Dank dafür, jetzt sind meine Fragen zu den kleinen weißen Kügelchen mit Mund meines Sohnes endlich für mich ausreichend erklärt. Danke

  5. Hallo Herr Dr. Vahle

    Ich bedanke mich herzlich für diesen interessanten Artikel. Nun geht mir ein Licht auf …

    Ihr Bericht ist sehr gut. Das erspart so manchem Patienten eine Fehlentscheidung …
    Ich bedanke mich für Ihre Zeit, die Sie sich hier genommen haben.

    Mit respektvollen Grüßen
    Peggy

    • Der Geruch tritt erst dann auf, wenn der Detritus (die Mandelsteine) die Krypten verlassen. Manchmal sind die Krypten auch überhäutet (also mit Schleimhaut überwachsen): Dann ist natürlich auch kein Geruch vorhanden.

  6. Also mir hat 2004 das Entfernen der Mandeln sehr geholfen. Ich war damals 22 und hatte die Steine schon bald 12 Jahre. Meine Mandeln waren vor der Entfernung total zerklüftet und voll von dem Zeug. Ich konnte von unten gegen die Mandeln drücken und die Dinger kamen raus, manche ca. 1 cm groß. Die Op hat meine Lebensqualität total verbessert und ich würde die OP sofort wieder durchführen lassen. Bis auf die Heilungsschmerzen ist auch alles problemlos gelaufen. Ich kann es nur jedem empfehlen.

    • Hallo Sandra,

      Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht. – Heilungsschmerzen sind leider nicht zu vermeiden; aber es gibt ja gute OP-Verfahren und gute Schmerzmittel, sodass sich die Prozedur für jeden erträglich gestalten lässt.

  7. Hallo, gut geschrieben! Jetzt weiß ich was die Mandel macht 😉

    Seit einer schweren Mandelentzündung habe ich an der rechten Mandel keine Stippchen mehr und die Mandel sieht irgendwie zusammengefallen aus. Ich hatte ziemlich große Mandeln mit Löchern, rechts nun nicht mehr.

    Kann eine Mandel ihre Funktion einstellen oder „sterben“?

    Viele Grüße
    K.F.

    • Hallo,
      Die Mandeln können natürlich im Körper nicht „sterben“. Aber natürlich können sie vernarben und langsam ihre Funktion verlieren oder zumindest reduzieren. Bekanntermaßen werden auch im Erwachsenenalter weniger Mandeloperationen durchgeführt als im Kindesalter.

  8. Und nun komme ich…
    Man hat mir in den 60 Jahren die Mandeln entfernt, heute mit 59 Jahren war ich bei einem HNO Arzt; eigentlich, weil ich eine starke Erkältung habe.

    Nun hat der Doc festgestellt, dass ich auf der rechten Seite die besagten Stippchen habe und hat mir eine Überweisung in eine Klinik mitgegeben, um die Mandeln operativ entfernenzu lassen? Das verstehe ich nun doch nicht so ganz: Kann man diese Stippchen denn auch bekommen, wenn da gar keine Mandeln mehr sind?

    • Hallo,
      Wenn die Mandeln damals komplett und „ratzekal“ entfernt worden sind, können sich keine Stippchen mehr bilden. Aber oftmals bleiben kleine Mandelreste stehen, besonders an den unteren Mandelpolen. Die unteren Mandelpole komplett zu entfernen erhöht das Nachblutungsrisiko dramatisch. Und andererseits machen kleinste Mandelreste im Bereich der unteren Mandelpole normalerweise keine Probleme mehr, so dass das Nutzen-Risiko-Profil dafür spricht, die unteren Mandelpole nicht ganz so radikal abzutragen.

      … Bis jemand kommt, der im Alter von 59 Jahren doch noch Probleme hat…

      Wenn diese Probleme bestehen bleiben, dann sollten Sie den Zweiteingriff in Erwägung ziehen. Letztendlich sind Sie aber der „Herr des Verfahrens“ und können (und müssen) allein entscheiden, ob Sie die Beschwerden tolerieren oder operieren lassen wollen. Leider: „Tertium non datur“ – wie der Lateiner sagt („Ein Drittes ist nicht gegeben“). Eine medikamentöse Therapie gibt es nicht: Also tolerieren oder operieren.

      Rein theoretisch kann es natürlich auch sein, dass die Stippchen „einfache“ Eiterstippchen sind, die mit Detritus nichts zu tun haben und die unter einer entsprechenden medikamentösen Behandlung wieder verschwinden.

      Eine genaue Diagnose kann man aus der Ferne nicht stellen und also auch im Internet nicht veröffentlichen. Ihr Einzelschicksal sollten Sie deshalb unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen…

  9. Hallo, danke für Ihren tollen Bericht. Ich habe an der rechten Mandel ebenfalls weiße Stippchen. Die eine Mandel sieht bei näherer Betrachtung gelblich (vereitert?) aus. Wenn man das weiße Zeugs mit dem Fingernagel entfernt bildet sich sofort neues. Die gelbliche Mandel ist immer mal wieder größer oder kleiner (glaube ich zumindest). Der HNO-Arzt meinte, es handelt sich um eine chronische Mandelentzündung und hat mir homöopatische Tabletten zum Zergehenlassen im Mund verschrieben, die allerdings bisher nicht geholfen haben. Gibt es noch etwas, das ich tun kann? Oder ist die gelbliche Mandel möglicherweise etwas anderes?

    • Hallo Joe,

      Danke für Ihr Lob!

      Ihre geschilderten Beschwerden kann – und darf! – ich aus der Ferne nicht analysieren und bewerten. Was man bei Problemen machen kann, hoffte ich umfassend in meinem Artikel beschrieben zu haben. Mehr kann ich eigentlich nicht sagen…

      Ach doch noch etwas: Homöopathie ist unwirksam. In jeder Hinsicht! Das Geld kann man sich wirklich sparen.

  10. Hallo,

    Ich weiß echt nicht mehr weiter. Ich habe seit längerer Zeit Mundgeruch und kenne die Ursache nicht. Mein Verlobter sagt mir, dass es manchmal wirklich extrem sei. Ich schätze seine Ehrlichkeit, jedoch schränkt es mich sehr ein. Wenn er mir näher kommt, blocke ich meistens ab oder weiche aus. Mir ist dieses sehr unangenehm. Ich habe es mit B12 und Meridol versucht, Kaugummis sind mein täglicher Begleiter. Ich war auch schon beim Zahnarzt; auch der Zahnarzt hat keine Ursache gefunden.

    Bitte, gibt es auch Hilfe für mich?

    • Hallo Sabrina,

      Ihre Beschwerden sind es wert, näher abgeklärt zu werden. Das geht nicht aus der Ferne. Mein Ratschlag: Suchen Sie einen kompetenten HNO-Arzt auf, evtl. auch noch einen Internisten.

  11. Sehr interessanter Artikel!

    Ich habe auch seit Kurzem Mandelsteine. Jetzt weiß ich, dass sie nicht krankhaft sind… Also wenn ich das richtig verstehe, heißt das, wenn man Mandelsteine bekommt, dass das Immunsystem top in Schuss ist und sogar sehr stark! Ist das richtig?

    • Hallo,

      Richtig ist, dass Mandelsteine nicht krankhaft sind. Ihre Schlussfolgerung „Mandelsteine zeigen Gesundheit an“ ist allerdings sehr gewagt und nicht begründet.

      Funktionierende Mandeln bieten dem Immunsystem einen regelmäßigen Kontakt zur Außenwelt. Dieser Kontakt ist für die „Arbeit“ des Immunsystems wichtig. Wenn das Immunsystem in den Krypten neue Keime kennengelernt hat, dann wird die Krypte wieder entleert, sodass Platz geschaffen wird für neues Substrat. Das funktioniert auch mit kleinen und kleinsten Detritusmengen.

      Wenn sich große Mandelsteine bilden, dann ist oftmals die Entleerung der Krypten behindert. Und große Steine blockieren dann die Krypte, sodass neues Substrat erst gar nicht in die Krypte gelangen kann. Und das ist dann wieder schlecht für das Immunsystem.

      Ich möchte ein wenig weggehen von einem einfachen – quasi mechanistischem – Bild der Körperfunktionen. So einfach wie es aussieht, ist es in Wahrheit nicht. Aber diese Seite ist auch nicht für Medizin-Professoren geschrieben, sondern für interessierte Laien. Ich bitte um Verständnis dafür. Aber eine vollständige wissenschaftliche Darlegung würde den Rahmen dieser Webseite eindeutig sprengen und für die meisten unverständlich bleiben.

  12. Hallo,

    der Artikel ist sehr wirklich hilfreich. Ich habe schon stundenlang im Internet recherchiert… Ich habe diese Stippchen seit ungefähr einem Jahr und frage mich, warum sie mir vorher nie aufgefallen sind?! Ist es möglich, dass sie wieder weggehen? Und kann ich mithilfe des Verzichtes auf Milchprodukte, die „Produktion“ unterbinden? Auf solche Informationen bin ich bei besagter Recherche gestoßen. Mir sind sie sehr unangenehm, oft merke ich sie stundenlang in meinem Rachen, auch wenn ich schlucke, verschwinden sie nicht.

    • Hallo Jule,

      warum die Stippchen vorher nicht aufgefallen sind, kann ich natürlich nicht sagen. Manche Dinge entwickeln sich ja im Laufe der Zeit. Ob sich die vermehrte Ansammlung von Detritus wieder zurückentwickeln kann, ist mir nicht bekannt. Das Thema ist auch – offen gestanden – viel zu unbedeutend, als dass man dazu teure Studien auflegen würde. – Eines ist jedoch sicher: Diätetische Ratschläge wie z. B. Verzicht auf Milchprodukte sind Humbug. Das sollte aber eigentlich aus dem Artikel schon herauszulesen sein.

      Drei Möglichkeiten: Nichts tun. Tolerieren. Operieren.

      Medikamente helfen nicht. Diät hilft nicht. Homöopathie hilft nicht. Akupunktur hilft nicht. Sollte ich etwas vergessen haben: Hilft auch nicht!

  13. Vielen Dank für ihren interessanten und aufschlussreichen Beitrag. Sehr schön verständlich erklärt!

    Was ich an der ganzen Sache allerdings nicht verstehe ist, dass die Produktion dieser Mandelsteine so sehr unterschiedlich ist.

    Seit ca. 2 Jahren hatte ich absolute Ruhe und nun habe ich seit einer Woche ständig damit zu tun, mir die Steine aus dem Mund zu pulen. Ich erinnere mich, dass es beim letzten Mal einige Wochen gedauert hat, bis ich wieder „beschwerdefrei“ war.

    Am unangenehmsten, neben dem Geruch und Geschmack, empfinde ich dabei den Druck und das Fremdkörpergefühl in den Mandeln. Hat das zu bedeuten, dass ich zeitweise besonders viele körperfremde Keime zu mir genommen habe? Oder entleert sich die Mandel eher, wenn sie voll ist?

    Ich empfinde das, was ich seit einigen Tagen mitmache, schon als ziemlich extrem und belastend.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    • Hallo Lena,
      Warum die „Produktion“ an Detritus sich ändert, ist nicht bekannt. Man kann die Natur beobachten, aber nicht zwingen, sich so zu verhalten, wie man es gern hätte. Es sind auch nicht alle Menschen gleich.

      Bei dem einen Menschen entleert sich die Krypte vielleicht besser, wenn sie gut voll ist. Und bei dem anderen Menschen wird ein Detritusklumpen, wenn er schön groß ist, vielleicht gerade festgeklemmt und entleert sich schlechter.

      Es hilft nichts, darüber zu grübeln, warum ich andere Beschwerden habe als andere Menschen. Es ist normal, dass Beschwerden sich unterschiedlich manifestieren. Aus den Unterschieden kann man aber keine weiteren Lehren ziehen.

      Die Intention dieses Artikels war: Detritus ist kein Eiter. Detritus ist keine schlimme Krankheit. Es gibt keine medikamentöse Behandlungsmöglichkeit. Man kann Detritus tolerieren. Wenn man ihn nicht tolerieren kann, muss man die Mandeln komplett entfernen.

      Mehr kann ich jetzt leider nicht mehr dazu sagen. Ich denke, das Thema ist inzwischen erschöpfend behandelt.

  14. Vielen Dank für ihre Antwort.

    Da bin ich ja etwas beruhigt, dass ich nichts falsch gemacht habe und mit meinem Verhalten auch nichts dazu oder dagegen beitragen kann. Ansonsten denke auch ich, dass nun ausführlichst darüber berichtet wurde. Es wird Zeit, sich anderen, schönen Themen zu widmen…

    PS: Es ist auch schon wieder viel besser!

    Viele Grüße!

  15. Guten Abend

    Das sind alles sehr spannende Berichte! Und auch ich schließe mich dem Dank für den super Artikel an. Ich teile das gleiche Schicksal wie Hardy. Mit 21 habe ich mir die Madeln entfernen lassen, da ich 4 – 6 mal im Jahr unter Mandelentzündungen leiden musste! Ich hatte riesige weisse Mandelsteine, die auch ich durch Drücken heraus presste. Es war grauenhaft! Jetzt, 13 Jahre später, habe ich wieder die weissen „Dinger“, viel kleiner zwar, aber sie sind da und stinken! Am Montag geh‘ ich zum HNO-Arzt und wenn es sein muss, lege ich mich sofort ein zweites Mal unters Messer! Keine Frage! Ich werde euch auf dem Laufenden halten…

    Bis dahin wünsche ich allen Mandelgeplagten alles Gute!

  16. Hallo,

    Meine Tochter leidet sehr unter den Mandelsteinen, die erst kürzlich bei ihr aufgetreten sind. Unsere behandelnde HNO-Ärztin ist aber fest überzeugt, dass die Steine durch den Reiz der Magensäure entstanden seien und wenn man die Magensäure behandele dann verschwänden die Mandelsteine. Allerdings ist sie auch überzeugt, dass jeder Mensch Mandelsteine habe… Ist das wirklich so? Ich kann leider nicht mitreden, da meine Mandeln schon im Kindesalter entfernt wurden.

    • Hallo Kristina,

      Ich möchte ja nichts gegen Ihre HNO-Ärztin sagen, aber dass Mandelsteine ausschließlich durch den Reiz der Magensäure entstehen, wäre mir neu! Detritus ist ein Gemisch aus Speiseresten, Bakterien, weißen Blutkörperchen und abgeschilferten Epithelzellen. Aber das schrieb ich ja bereits im Artikel…

      Da der Detritus zur normalen Funktion der Mandeln gehört, hat tatsächlich jeder mehr oder weniger viel Detritus in seinen Mandelkrypten. Aber nicht jeder hat Beschwerden damit. Und nur die Beschwerden sind doch die entscheidenden Kriterien. Keine Beschwerden – Keine Therapie. Das ist eigentlich ganz einfach…

  17. Lieber Herr Vahle,

    auch meinerseits ein grosses „Danke“ für den gut verständlichen Bericht. Das Thema „Tonsillensteine“ ist schon interessant. Offenbar ist es sehr verbreitet und für die Betroffenen teilweise auch sehr belastend, aber immer noch sehr tabuisiert, jedenfalls finden sich im Internet – mit ganz wenigen Ausnahmen – ganz wenige brauchbare Infos.

    Hier noch (m)eine kleine Fallgeschichte. Bis vor ca. 3 Jahren (damals war ich 37 Jahre alt) wusste ich gar nicht, was das ist, bis die ersten weisssen Steinchen in einer „Kluft“ der linken Mandel aufgetaucht sind. Fremdkörpergefühl im Mund, Mundgeruch, Beunruhigung, Internetrecherche, das Übliche. Eine kostenpflichtige Broschüre versprach Wunderheilung, was natürlich nichts nützte (nach 20 Euro und ca. 40 Seiten kam der Tipp, auf Milchprodukte zu verzichten). Seither habe ich meine Selbsthilfemethode, mit einem langen dünnen Stäbchen die Klümpchen zu entfernen, wenn sie eine gewisse Grösse angenommen haben, den Würgereiz hab ich inzwischen im Griff. Erstaunlicherweise hatte ich sie bisher nur auf der rechten Seite, neu nun auch ein grösseres „Teil“ auf der linken Seite. Es macht ganz den Anschein, dass sich die Form der Mandel (und ihrer Klüfte) im Lauf des Lebens stark verändert. Bei mir zumindest scheint es so, dass sich die im hinteren rechten Raum gut wahrnehmbare Kluft erst mit Ende 30 gebildet hat, vorher war sie dort mehr oder weniger „zu“, d. h. es konnten sich gar keine Speisereste absetzen.

    Immerhin bin ich sehr froh um den Hinweis, dass von einer OP eher abzuraten ist und mache mal weiter mit den bisherigen Methoden,

    Liebe Grüße Billa

    • Vielen Dank Billa!

      Jeder Patient hat offenbar seine eigene Geschichte mit den Steinchen. Mir ist wichtig, dass die Patienten lernen, damit umzugehen. Symptomatische Maßnahmen kann man durchführen, wenn man will. Man muss aber wissen, dass die symptomatische Therapie keine dauerhafte, sondern nur eine kurzzeitige Linderung bringt – wie übrigens immer in der Medizin. Langfristige Beschwerdearmut (oder -freiheit) bringt nur eine Operation – und die steht tatsächlich erst an 2. Stelle. Alle Behandlungsmaßnahmen, insbesondere natürlich auch Operationen, müssen zwischen „Nutzen“ und „Risiko“ abwägen. Und wenn der Nutzen eher gering ist, dann ist eine gewisse Zurückhaltung bei der Operation angebracht. – Ob der Nutzen tatsächlich gering ist, kann der Arzt bei „Beschwerden mit Mandelssteinen“ nicht objektiv sagen. „Nutzen“ und „Leidensdruck“ hängen nun mal zusammen. Einzig die Patientin (der Patient) selbst kann sagen, wie wichtig ihr (ihm) die Operation ist.

      Dr. Vahle

  18. Auch von mir vielen Dank für Ihre gut verständliche Erklärung. Allerdings bin ich jetzt total irritiert: Mein 9-jähriger Sohn klagt über…

    • Hallo Marion,

      Ihren Kommentar habe ich an der Stelle abgebrochen, an der Sie eine detaillierte Krankheitsgeschichte Ihres Sohnes schildern. Ich finde, persönliche Krankheitsgeschichten gehören nicht in’s Netz. Aus Gründen der Schweigepflicht dürfte ich auch gar nicht patientenbezogen antworten.

      Es ist mir auch nicht möglich und auch nicht erlaubt, individuelle Beratungen zu persönlichen Krankheiten öffentlich im Netz abzugeben. Ich halte es für einen Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht, wenn ich diese Regel missachten würde! Personalisierte Krankheitsgeschichten gehören nicht ins Netz, sondern in ärztliche Behandlung. Dazu gehört ein Arzt aus Fleisch und Blut, der Befunde sehen kann, der Messwerte erheben kann und der Krankheitsgeschichten hören kann – wenn es sein muss, auch mit Nachfragen. All das ist über das Netz nicht möglich. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich zudem nicht in meiner Freizeit Dutzende von Krankheitsgeschichten nach (dürftiger) „Aktenlage“ entscheiden möchte.

      Da der oben genannte Kommentar nicht der einzige ist, der gezielt nach individuellen Beratungen fragt – tatsächlich erreichen mich die persönlichen Anfragen in Kommentarform in immer kürzeren Zeitabschnitten! -, habe ich mich entschlossen, öffentlich Folgendes zu antworten: Ich werde zu diesem Thema keine weiteren Kommentare mehr veröffentlichen, es sei denn, sie sind von großem allgemeinen Interesse, beinhalten neue Gedanken, die im Artikel selbst und den nachfolgenden Kommentaren noch nicht angesprochen wurden, und sind zudem frei von persönlichen Anfragen nach individuellen Beratungsleistungen. Entsprechendes gilt auch für die anderen Artikel: Nur Kommentare von allgemeinem Interesse werde ich veröffentlichen.

      Unten auf der Startseite steht ohnehin ein Satz, dass ich mit meiner Homepage weder ein Forum noch einen Chatroom realisieren kann. Ich vermute, er ist bisher regelmäßig überlesen worden.

      Meinen Untersuchungs- und Behandlungsschwerpunkt (den einzigen, den ich habe) sehe ich in meiner Praxis. Meine Homepage nutze ich gern, um allgemeinverständlich einzelne Themenbereiche vorzustellen, Zusammenhänge zu erläutern und ein etwas besseres Verständnis zu wecken für diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und Notwendigkeiten. Das werde ich gern auch weiterhin in lockerer Folge fortsetzen.

      Dr. Wolfgang Vahle

  19. Guten Tag Herr Dr. Vahle,
    vielen Dank für Ihre sehr hilfreichen Informationen und für Ihren respektvollen Umgang mit den Anfragenden.

    Viele Grüße

  20. Schade, dass es keine Fortsetzung gibt. Ich hätte gerne noch weiter über die vielen Fälle gelesen um daraus für mich Schlüsse abzuleiten. Aber immerhin habe ich die Funktionsweise der Steinchen jetzt verstanden (Bei mir treten sie im Alter von 44 Jahren das erste Mal auf, nachdem ich mit Säureblockern erfolgreich meine Halsentzündungen bekämpft habe). Komisch nur, dass viele HNOs sagen, die Mandeln hätten ab dem Erwachsenenalter keine Funktion mehr. Das stimmt doch dann nicht, oder?

    • Hallo,

      Ihre Schlussfolgerung ist richtig! Die Wörter „nichts“, „nie“, „alles“ und „immer“ sind in der Medizin meistens falsch. Und ein gesunder Körper hat kein funktionsloses Gewebe.

      Aber im Vergleich zum übrigen Abwehrsystem ist der Nutzen der Mandeln vernachlässigbar klein, sodass die Kollegen, die so etwas sagen, zwar „philosophische“, aber keine wirklichen medizinischen Fehler machen: therapeutische Konsequenzen ergeben sich aus der sprachlichen Ungenauigkeit nicht.

  21. Erstmal danke für diese tollen Bericht. Ich leide auch schon länger an diesen Steinen, habe mehre Male versucht sie selbst rauszupulen, was auch kurzfristige Besserung bracht. Zudem habe ich diese Dinger nur auf der rechten Seite. Nun habe ich aber schon seit ungefähr eine Monat eine vergrößterte Mandel, konnte aber keine Mandelsteine entdecken. Heute habe ich eine neue Furche entdeckt, indem es schon wieder gelblich rausschimmert sprich es ist bestimmt wieder alles voller Mandelsteine. Kann es sein das die Mandelsteine schuld sind, dass die Mandel größer geworden ist? Schmerzen usw. hab ich keine.

    • Nun ja, wenn man Fremdmaterial in die Mandeln bringt (unabhängig davon, ob gewollt oder ungewollt, ob manuell oder „von allein“), dann wird das Volumen der Mandeln größer. Aus dieser Erkenntnis kann man aber jetzt auch keine relevanten Lehren ziehen…

  22. Super Artikel und der erste, den man ohne Duden und medizinisches Lexikon versteht! Allerdings habe ich dazu eine Frage: Mein Arzt sagte mir, man müsse Detritus alle 9 Monate absaugen und nach ein paar Jahren wäre alles wieder normal. Aber in diesem Artikel klingt das so als ob jeder Detritus hätte?

    • Ob nach 9 Monaten Absaugen von Detritus sich alles wieder normalisiert, wage ich zu bezweifeln. Allerdings gibt es sicher keine Studie dazu…

      Ob jeder Mensch Detritus hat, hängt davon ab, wie genau man untersucht… Aus 10 Meter Entfernung sieht man bei keinem Menschen Detritus. Der Pathologe mit dem Mikroskopf findet allerdings immer irgendwelche Einschlüsse im Mandelgewebe. Die Frage ist also aus medizinischer Sicht im Prinzip uninteressant, da sich keine therapeutische Konsequenz daraus ergibt.

      Es gibt einige Menschen, die haben soviel Detritus, dass sie darunter leiden. Und nur diese Patienten sehe ich in der Praxis. Diejenigen, die nicht unter ihrem Detritus leiden, finden den Weg in meine Praxis erst gar nicht.

      Und wenn ich Detritus-Patienten berate, sie sich aber nicht die Mandeln herausoperieren lassen und trotzdem nicht wieder kommen: Woher soll man dann wissen, ob das Detritus-Problem gelöst ist oder ob sich die Patienten mit dem Problem abgefunden haben? Ich kann diese Frage nicht beantworten…

  23. Sehr geehrter Herr Dr. Vahle,

    vielen Dank für diesen sehr informativen und hilfreichen Artikel. Die Mandelsteine begleiten mich schon häufiger – mal mehr mal weniger – in meinem Leben. Bisher bin ich immer von einer Entzündung der Mandeln ausgegangen und habe Ihre Kollegen aufgesucht, die mir dann in der Regel ein Antibiotikum verschrieben haben, was ja eigentlich für „die Katz'“ war. Auch habe ich versucht, die „Bröckchen“ mit einem Q-Tip abzustreichen. Jetzt habe ich endlich erfahren, dass dies ein natürlicher Vorgang des Körpers ist und kann ihn verstehen (ich finde es zwar ausgeprochen ekelig im Geschmack und Geruch, aber ok). Danke für die simple Erklärung!

  24. Hallo,

    Ich habe durch diese Steine immer starke Halsschmerzen beim Schlucken. Darüber habe ich in noch keinem Artikel etwas gefunden und kein Arzt will mir die Mandeln herausnehmen. Was kann man da machen?

    Danke und Gruß
    Nicole

    • Hallo Nicole,

      Na ja, meinen Artikel haben Sie ja jetzt gefunden. Dass Mandelsteine Beschwerden machen können, steht ja im Artikel.

      Was kann man machen, wenn man die Mandeln operieren lassen möchte und findet keinen HNO-Arzt? Was soll ich dazu sagen? Dann muss man eben weiter suchen…

      Ich kann Ihnen anbieten, dass Sie mal nach Paderborn kommen und sich in meiner Praxis aufsuchen. Wir sprechen dann darüber und finden eine Lösung.

      Freundliche Grüße
      Dr. Vahle

  25. Ich bedanke mich für die rege Diskussion zu dem Thema. Es wurden sehr viele Facetten des Themas aufgegriffen. Es ist jetzt kaum noch möglich, durch weitere Kommentare eine Vertiefung des Themas zu erreichen.

    Ich bitte deshalb um Verständnis, dass weitere Kommentare zu dem Thema nun nicht mehr veröffentlicht werden.

    Viele (nicht veröffentlichte) Kommentare der letzten Zeit haben lediglich Nachfragen zu den eigenen Beschwerden zum Inhalt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Internetsprechstunde anbieten. Lesen Sie dazu auch bitte die Hinweise auf der Homepage und im Impressum.

  26. Hallo Herr Dr. Vahle,
    solch einen verständlichen Bericht über diese blöden Mandelsteine habe ich noch nie im Netz gelesen. Vielen Dank dafür. Nun hat man endlich mal vor Augen was die Mandeln machen, wozu sie da sind und wie die weissen Dinger entstehen. Sie sind sicherlich ein richtig guter, netter und lustiger Arzt, so wie ich das rauslese. Ich würde Sie sofort zu meinen HNO Arzt ernennen, wenn Sie in Hannover wären. Dass ich die Teile auch im Mund habe, brauche ich nicht zu erwähnen – weitermachen. Es gibt schlimmeres als diese Stinkmorcheln. Viele Grüße aus Hannover, Melanie.

  27. Ich möchte mich ganz herzlich für diese ausführliche Erklärung bedanken. Jetzt habe ich wenigstens eine klare Vorstellung, dass Mandelsteine nicht lebensbedrohlich sind. Ich hatte riesengroße Angst.
    Nochmals Danke!

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Wir möchten Sie jedoch bitten, keine individuellen Anfragen zu persönlichen Erkrankungen zu stellen. Eine individuelle ärztliche Beratung zu Ihrer Erkrankung können wir nicht in diesem Rahmen durchführen. Bei Fragen zu Ihren Erkrankungen fragen Sie bitte Ihren Arzt / HNO-Arzt oder vereinbaren einen Termin mit uns in der Praxis.